Microteaching - Praxis

Hallo,

meine Kollegen und ich durften heute in einer Englisch Klasse"micro teachen". Dabei habe ich 6 Kinder zugeteilt bekommen und unser Thema für die Stunde war Postcards from London. Ich finde das Micro teaching sehr gut, man kann individueller auf die Schüler eingehen. Mir ist schon klar, dass das nur in der "Praxissschule" möglich ist, da wir ja 3 Studenten oder oft sogar mehr in einer Klasse sind. Alles in allem finde ich die Praxishauptschule für die Schüler die sie besuchen, sicherlich einen Vorteil. Man kann einfach beim Micro teaching besser auf die Fragen eines Schülers eingehen.

Abgesehen davon, dass das Micro teaching wirklich toll ist, waren die Schüler heute sehr unmotiviert, aber ich denke, dass das mit dem Wetter zusammenhängt. Darum haben wir leider nicht alles durchgebracht, was wir uns vorgenommen hatten.

Lg

21.11.08 08:31

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Elisa / Website (21.11.08 08:50)
Hallo!!

Wir haben in unserer Englisch Gruppe das Gleiche gemacht. Es war wirklich sehr spannend, da unsere Gruppe schon sehr sehr klein ist. Insgesammt sind es 8 Schüler, die wir noch in 3 Gruppen geteilt haben. So war es möglich wirklich sehr individuell mit ihnen lernen zu Können. Das ist für die Kinder ein großer Vorteil, da sie wirklich aktiv etwas machen und dabei noch gleich ausgebessert werden, wenn etwas falsch gemacht oder ausgesprochen wird.

So merkt man auch besser, ob jemand mit einem Stoff nicht zurecht kommt oder ob sie es gut verstanden haben.

Wir haben mit ihnen Grammatikphrasen gelernt und trainiert. Im Frontalunterricht hätten die Kinder wahrscheinlich schnell abgeschaltet, aber durch die Abwechslung haben sie es gar nicht als anstrengend empfunden, und die letzte Gruppe, die bei mir ankam war noch genauso konzentriert wie die Erste. Das fand ich wirklich sehr bemerkenswert.

lg


(21.11.08 08:58)
Ich war auch in derselben Klasse, wie Elisa. Es war wirklich lustig und wie ihr schon gesagt habt, man kann auf die einzelnen Probleme der Schüler besser eingehen, und den Stoff öfter und individueller erklären. Vor Allem aber kommt auch ganz bestimmt jeder Schüler einmal an die Reihe.
Wenn die Schüler diesen Stoff von einer Lehrperson vermittelt bekommen hätten, wären sie wahrscheinlich verwirrt worden. So jedoch können sie die Phrasen zu den verschiedenen Personen zuordnen, und leichter lernen.



(21.11.08 09:01)
der vorherige Eintrag war von Michi


Tamara (21.11.08 09:04)
Hi Gela,

mir ist es ganz genau so gegangen wie dir! Wir waren ja in der selben Klasse. Schon irgendiwe frustrierend wenn man sich mal voll freut auf eine Stunde ganz allein, ohne Breitfuß im Genick und die Schüler dann so unmotiviert sind. Keine guten Versuchsobjekte ;-) Aber so sind Jugendliche eben. Die machen meistens nicht das was man gerade will von ihnen. Ich glaub, dass war eine unserer bis jetzt wichtigsten Praxiserfahrungen. Das spiegelt die Realität an manchen Hauptschulen. Wir packen das schon! Ole, Ole Achtung wir übermotivierten Junglehrer kommen.


alexandra (21.11.08 09:08)
so jetzt geb' ich auch noch meinen senf dazu!!

Ich finde auch, dass das Arbeiten in kleinen Gruppen viel effizienter ist, als der übliche Frontaluntericht vor der Klasse.
Oftmals trauen sich Schüler nicht, vor der ganzen Klasse Fragen zu stellen,weil sie Angst haben, dass wenn sie etwas falsches sagen, von ihren Mitschülern ausgelacht werden.

lg

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